Sonntag, Oktober 12, 2008

Für ein fortschrittliches und lebenswertes Bern!

Ich will im Stadtrat
  • Bern zur Hauptstadt von Kultur, Wirtschaft und Freizeit machen
  • dabei eine klar soziale Position einnehmen
  • frische, überraschende Ideen einbringen
  • auch mit politischen Gegnern konsensfähige Lösungen finden
Der Volksmund sagt: Bern ist eine Beamtenstadt, die schläft. Sie ist als Standort für die Wirtschaft nur mässig attraktiv und steht meist hinter Zürich, Genf und Lausanne. Nun wurde Bern laut neuem „Raumkonzept Schweiz“ den Metropolenstatus aberkannt (Tagblatt 1.11.08).

Doch Bern, mit seiner RGM Regierung, hat auch zahlreiche Erfolge vorzuweisen, die diesem Klischee wiedersprechen: Das Klee Museum und der neue Kubus des historischen Museums, EWS Wankdorf und Bern Brünnen mit den neuen attraktiven Wohnungen, um nur einige zu nennen.

Ich stehe ein für
  • Bessere Bedingungen für Familien (u.a. Kita-Initiative) und Frauen
  • sozialen Wohnungsbau vorantreiben
  • Einen würdigen Nachfolgestandort für den Progr sofort
  • Ein offenes WLan für die ganze Stadt (wlan.thenet ausbauen und für alle öffnen)
  • Flanierzone „Rohr“ ins Auge fassen
  • Elektronischer Veloverleih mit dezentralen Stationen wie in Paris
  • Gratis ÖV in der Stadt als Vision
  • Generell mehr Freiraum und weniger Verbote

Elektronisches dezentrales Veloleihsystem in Paris.

Was qualifiziert mich für dieses Amt?

Schon früh in meiner Jugend haben mich die Gesellschaftsmechanismen und insbesondere die Politik interessiert. Daher fiel mir die Studienwahl leicht: ich habe Soziologie an der Uni Bern studiert, gefolgt von einem Nachdiplomstudium in Neuen Medien in Vancouver, Kanada. Das Berufsleben habe ich als Multimedia Produzent beim Schweizerischen Roten Kreuz begonnen, habe später als Leiter Weboffice am Inselspital gearbeitet und mich 2004, zusammen mit meiner Partnerin, selbstständig gemacht und ALOCO GmbH gegründet.
Die im Berufsleben gewonnenen Erfahrungen sowie mein persönlichen Engagement machen mich zum idealen Kandidaten um eure Interessen im Berner Stadtrat zu vertreten.

Einige fragen sich vielleicht, was hat ein Unternehmer in der SP verloren? Eine soziale und verantwortungsvolle Wirtschaftspolitik zu betreiben, heisst für mich den Standort Bern fördern und Platz für innovative Lösungen schaffen. Wirtschaftsförderung und linkes Gedankengut schliessen sich nicht aus. So bin ich auch ein Mitglied bei der Gewerkschaft //Syndikat und beim Netzwerk linkeKMU.

Visionär denken:

Mit dem Libero Tarifverbund und der Aufstockung der Bern Mobil Flotte, wurde einiges für den öffentlichen Verkehr getan. Meiner Meinung nach könnte Bern hier aber eine Vorreiterrolle übernehmen. Verschrotten wir die alten Automaten, und machen den ÖV gratis. Dies wäre revolutionär grün und Werbung genug für Bernmobil. Aufwändige Kampagnen und Internetaufritte wären obsolet.


Ich bin überzeugt, dass der Bahnhofplatz autofrei wird. Die Initiative war ein riesiger Erfolg unserer Partei. Der Baldachin kommt nur so richtig zur Geltung. Damit aber Platz zum Flanieren, Spielen, Musizieren, eben, zum Leben da ist, braucht es auch eine entsprechende Verkehrsregelung für Bus und Tram, sonst laufen wir Gefahr, dass die Leute aus Angst überfahren zu werden, trotzdem den Platz meiden. Dasselbe gilt fürs „Rohr“. Die Touristen staunen zu Recht, dass die mit dem Unesco-Label ausgezeichnete Altstadt keine Flanierzone ist, hätte es doch genügend alternative Gassen für den ÖV.

Werde ich gewählt, wird mein Blog für eure Kommentare offen bleiben, damit ich auch eure Anliegen und Ideen in den Stadtrat tragen kann und eine lebendige Diskussion geführt wird. Der Fortschritt muss in Bern weiter geht, die Lebensqualität weiter steigen.

Herzlichen Dank für eure Stimme.